1. Datensatzkennzeichnungen für maschinelle Änderungsverfahren der ZDB

Inhalt

Durch die manuelle Besetzung des Feldes und die Vergabe der zulässigen Selektionscodes u oder d werden in Titeldatensätzen die maschinellen Änderungsverfahren Umlenkung oder Löschung angestoßen.
Mit dem Code g werden Titelaufnahmen gekennzeichnet, die gravierend korrigiert wurden.
Mit der Vergabe des Codes k werden bisher lizenzfreie Online-Ressourcen als jetzt kosten-pflichtige gekennzeichnet.
Nach Verarbeitung des entsprechend gekennzeichneten Satzes erfolgt die automatische Vergabe des Tagesdatums in der Form JJ-MM-TT.

Das Feld wird nur von der ZRT besetzt.

Umlenkung

Im Feld 0599 der Quellaufnahme, also der Titelaufnahme, die umgelenkt werden soll, wird das Kennzeichen u gesetzt, direkt daran anschließend wird die IDN der Zielaufnahme in Ausrufungszeichen erfasst.

Beispiel:


Gravierende Korrekturen

Durch Setzen des Kennzeichens g in 0599 werden Korrekturen des Feldes 4025 gekennzeichnet, die Auswirkungen auf die mit einer Titelaufnahme verknüpften Lokaldaten haben, die von den ZDB-Teilnehmern korrigiert werden müssen.

Ferner wird ein GRAVKORR-Kennzeichen vergeben bei:

  • URL-Änderung
  • mehrbändig begrenzten Werken, die nicht aus der ZDB entfernt werden
  • Änderungen der Erscheinungsform eines Werkes.

Neben der Besetzung des Feldes 0599 muss in Gravkorr-Fällen auch Feld 4701 mit der Angabe des Urhebers, ggf. des Grundes der gravierenden Korrektur und mit dem Datum in der Form TT-MM-JJ besetzt werden. Dies ist wichtig um z.B. bei einer eventuellen erneuten gravierenden Korrektur das frühere Datum zu kennen.

Beispiel:

2. Datensatzkennzeichnungen für die maschinellen Dienstleistungen der Deutschen Nationalbibliothek

Inhalt

Das Feld dient der Kennzeichnung des Bibliografie-Geschäftsgangs der DNB und der Steuerung der Anzeige des Datensatzes in der Deutschen Nationalbibliografie.

Letzte Änderung: 14.12.2010